Europäischer Fernwanderweg E11 von Ragösen nach Lehnin

Wandertouren
Länge: 32 km
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Länge: 32 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
Der Abschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E11 zwischen Ragösen und Lehnin verläuft durch eine ruhige, waldreiche Landschaft im Hohen Fläming und endet im historischen Klosterort Lehnin, der zu den reizvollsten Stationen des E11 in Brandenburg zählt.
aufklappeneinklappen
  • Mühlenteich am Bullenberger Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Am Bullenberger Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Baummarkierung für E11 und Burgenwanderweg, Foto: Bansen-Wittig
  • Findlingsgarten am Briesener Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Grenzsteine weisen auf die ehemalige sächsisch-preußische Grenze hin, Foto: Bansen-Wittig
  • Brücke über den Klein Briesener Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Infostele, Foto: Bansen-Wittig
  • Feldsteinkirche Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Detail an der Kirche in Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Weite Blicke in die Landschaft, Foto: Bansen-Wittig
  • Blühender Hahnenfuß, Foto: Bansen-Wittig
  • Artesischer Brunnen bei Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Artesischer Brunnen, Foto: Bansen-Wittig
  • Aussichtsturm "Schöne Aussicht", Foto: Bansen-Wittig
  • Schöne Aussicht, Foto: Bansen-Wittig
  • Blick auf die Wälder des Hohen Fläming, Foto: Bansen-Wittig
  • Blick auf Häuser aus Raseneisenstein in Hammerdamm, Foto: Bansen-Wittig
  • Plane in Golzow mit Gebäude aus Raseneisenstein, Foto: Bansen-Wittig
  • Rastplatz am Wanderweg, Foto: Bansen-Wittig
  • Dorfkirche Golzow, Foto: Bansen-Wittig
  • Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche von Golzow erbaut, Foto: Bansen-Wittig
  • Kienbaum - das Wahrzeichen von Oberjünne, Foto: Bansen-Wittig
  • Cecilienhaus mit Klosterkirche - Kloster Lehnin, Foto: Bansen-Wittig
  • Schöner Wegeabschnitt: Entlang des Briesener Bachs, Foto: Bansen-Wittig


Ausgehend von Ragösen führt die Tour vom Höhenzug des Hohen Flämings hinab in die weiten Niederungen des Baruther Urstromtals. Von der einstigen Steilküste aus der Zeit „zwischen den Eiszeiten“ ist heute zwar kaum noch etwas sichtbar, doch wo die Gletscher der Weichsel-Eiszeit vor rund 23.000 Jahren zum Stillstand kamen, hat die Erosion deutliche Spuren hinterlassen. So ist der Übergang vom bewaldeten Höhenrücken zu den offenen Wiesen des Urstromtals bis heute eindrucksvoll zu erleben.



Zunächst geht es von Ragösen am Mühlteich Bullenberg entlang in das Naturschutzgebiet Bullenberger/Klein Briesener Bach. Immer am Rand des sich sanft windenden Baches, über kleine Brücken immer wieder die Uferseite wechselnd, wirkt die Wanderung ebenso lebendig wie das fröhliche Plätschern des Wassers.



In Klein Briesen erwarten Wandernde neben einer sehenswerten Feldsteinkirche eine hydrologische Besonderheit: ein artesischer Brunnen, an dem das Wasser von selbst an die Oberfläche tritt. Von hier führt der Weg hinauf zum Aussichtsturm „Schöne Aussicht“, von dessen Plattform sich der Blick weit über das Fiener Bruch öffnet.



Auf dem weiteren Weg nach Golzow lohnt sich ein Abstecher nach Hammerdamm, dessen Name vermutlich auf die hier vorkommenden Raseneisensteine zurückgeht. Aus diesem Material wurde nicht nur Erz gewonnen, sondern es diente auch als Baustoff, was an einem charakteristischen Dreiseithof gut zu erkennen ist.



In Golzow dominiert die Kirche das Ortsbild: Die oktogonale Dorfkirche wurde 1750 im Barockstil als zweigeschossige Emporenkirche auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel errichtet – auf Initiative von Friedrich Wilhelm von Rochow.



Das nächste Dorf, Oberjünne, ist untrennbar mit seinem Wahrzeichen verbunden: dem Kienbaum. Die alte Kiefer stammt aus der Zeit der „Büdnercolonie“, als Friedrich II. Siedler und Kolonisten ins damalige Preußen holte.



Über Michelsdorf, das mit einer schönen Feldsteinkirche punktet, führt der Weg schließlich nach Lehnin. Dort bildet die eindrucksvolle Klosteranlage – eines der wichtigsten mittelalterlichen Klöster Brandenburgs – den stimmungsvollen Abschluss dieser abwechslungsreichen Etappe.

Die Anbindung vom Europäischen Fernwanderweg E11 zum Busbahnhof Lehnin ist nicht ausgewiesen - bitte dem GPS-Track folgen.

Länge: 32 km

Start: Ragösen  Ziel: Lehnin

Logo / Wegstreckenzeichen: blauer Strich auf weißem Quadrat

Anreise: Ab Berlin mit dem RE7  nach Bad Belzig, weiter mit dem PlusBus 581 nach Ragösen, Feuerwehr

Abreise: Ab Lehnin, Busbahnhof mit PlusBus 554 nach Götz, Bahnhof, Umstieg in RE1 nach Berlin

Verlauf: Ragösen, Klein Briesen, Golzow, Oberjünne, Michelsdorf, Lehnin

Sehenswertes:
  • Feldsteinkirche Ragösen
  • Naturschutzgebiet Bullenberger/Klein Briesener Bach
  • Artesischer Brunnen Klein Briesen
  • Aussichtsturm "Schöne Aussicht" (Abstecher)
  • Häuser aus Raseneisenstein in Hammerdamm und an der Plane in Golzow
  • oktogonale Dorfkirche in Golzow
  • Kloster Lehnin

Karten / Literatur:

  • "Topographische Freizeitkarte - Wandern, Reiten, Radfahren Naturpark Hoher Fläming", 1:50.000, Verlag: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Auflage: 2017, ISBN 978-3-7490-4073-5, 6 Euro

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Der Abschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E11 zwischen Ragösen und Lehnin verläuft durch eine ruhige, waldreiche Landschaft im Hohen Fläming und endet im historischen Klosterort Lehnin, der zu den reizvollsten Stationen des E11 in Brandenburg zählt.
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  • Mühlenteich am Bullenberger Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Am Bullenberger Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Baummarkierung für E11 und Burgenwanderweg, Foto: Bansen-Wittig
  • Findlingsgarten am Briesener Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Grenzsteine weisen auf die ehemalige sächsisch-preußische Grenze hin, Foto: Bansen-Wittig
  • Brücke über den Klein Briesener Bach, Foto: Bansen-Wittig
  • Infostele, Foto: Bansen-Wittig
  • Feldsteinkirche Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Detail an der Kirche in Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Weite Blicke in die Landschaft, Foto: Bansen-Wittig
  • Blühender Hahnenfuß, Foto: Bansen-Wittig
  • Artesischer Brunnen bei Klein Briesen, Foto: Bansen-Wittig
  • Artesischer Brunnen, Foto: Bansen-Wittig
  • Aussichtsturm "Schöne Aussicht", Foto: Bansen-Wittig
  • Schöne Aussicht, Foto: Bansen-Wittig
  • Blick auf die Wälder des Hohen Fläming, Foto: Bansen-Wittig
  • Blick auf Häuser aus Raseneisenstein in Hammerdamm, Foto: Bansen-Wittig
  • Plane in Golzow mit Gebäude aus Raseneisenstein, Foto: Bansen-Wittig
  • Rastplatz am Wanderweg, Foto: Bansen-Wittig
  • Dorfkirche Golzow, Foto: Bansen-Wittig
  • Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche von Golzow erbaut, Foto: Bansen-Wittig
  • Kienbaum - das Wahrzeichen von Oberjünne, Foto: Bansen-Wittig
  • Cecilienhaus mit Klosterkirche - Kloster Lehnin, Foto: Bansen-Wittig
  • Schöner Wegeabschnitt: Entlang des Briesener Bachs, Foto: Bansen-Wittig


Ausgehend von Ragösen führt die Tour vom Höhenzug des Hohen Flämings hinab in die weiten Niederungen des Baruther Urstromtals. Von der einstigen Steilküste aus der Zeit „zwischen den Eiszeiten“ ist heute zwar kaum noch etwas sichtbar, doch wo die Gletscher der Weichsel-Eiszeit vor rund 23.000 Jahren zum Stillstand kamen, hat die Erosion deutliche Spuren hinterlassen. So ist der Übergang vom bewaldeten Höhenrücken zu den offenen Wiesen des Urstromtals bis heute eindrucksvoll zu erleben.



Zunächst geht es von Ragösen am Mühlteich Bullenberg entlang in das Naturschutzgebiet Bullenberger/Klein Briesener Bach. Immer am Rand des sich sanft windenden Baches, über kleine Brücken immer wieder die Uferseite wechselnd, wirkt die Wanderung ebenso lebendig wie das fröhliche Plätschern des Wassers.



In Klein Briesen erwarten Wandernde neben einer sehenswerten Feldsteinkirche eine hydrologische Besonderheit: ein artesischer Brunnen, an dem das Wasser von selbst an die Oberfläche tritt. Von hier führt der Weg hinauf zum Aussichtsturm „Schöne Aussicht“, von dessen Plattform sich der Blick weit über das Fiener Bruch öffnet.



Auf dem weiteren Weg nach Golzow lohnt sich ein Abstecher nach Hammerdamm, dessen Name vermutlich auf die hier vorkommenden Raseneisensteine zurückgeht. Aus diesem Material wurde nicht nur Erz gewonnen, sondern es diente auch als Baustoff, was an einem charakteristischen Dreiseithof gut zu erkennen ist.



In Golzow dominiert die Kirche das Ortsbild: Die oktogonale Dorfkirche wurde 1750 im Barockstil als zweigeschossige Emporenkirche auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel errichtet – auf Initiative von Friedrich Wilhelm von Rochow.



Das nächste Dorf, Oberjünne, ist untrennbar mit seinem Wahrzeichen verbunden: dem Kienbaum. Die alte Kiefer stammt aus der Zeit der „Büdnercolonie“, als Friedrich II. Siedler und Kolonisten ins damalige Preußen holte.



Über Michelsdorf, das mit einer schönen Feldsteinkirche punktet, führt der Weg schließlich nach Lehnin. Dort bildet die eindrucksvolle Klosteranlage – eines der wichtigsten mittelalterlichen Klöster Brandenburgs – den stimmungsvollen Abschluss dieser abwechslungsreichen Etappe.

Die Anbindung vom Europäischen Fernwanderweg E11 zum Busbahnhof Lehnin ist nicht ausgewiesen - bitte dem GPS-Track folgen.

Länge: 32 km

Start: Ragösen  Ziel: Lehnin

Logo / Wegstreckenzeichen: blauer Strich auf weißem Quadrat

Anreise: Ab Berlin mit dem RE7  nach Bad Belzig, weiter mit dem PlusBus 581 nach Ragösen, Feuerwehr

Abreise: Ab Lehnin, Busbahnhof mit PlusBus 554 nach Götz, Bahnhof, Umstieg in RE1 nach Berlin

Verlauf: Ragösen, Klein Briesen, Golzow, Oberjünne, Michelsdorf, Lehnin

Sehenswertes:
  • Feldsteinkirche Ragösen
  • Naturschutzgebiet Bullenberger/Klein Briesener Bach
  • Artesischer Brunnen Klein Briesen
  • Aussichtsturm "Schöne Aussicht" (Abstecher)
  • Häuser aus Raseneisenstein in Hammerdamm und an der Plane in Golzow
  • oktogonale Dorfkirche in Golzow
  • Kloster Lehnin

Karten / Literatur:

  • "Topographische Freizeitkarte - Wandern, Reiten, Radfahren Naturpark Hoher Fläming", 1:50.000, Verlag: Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Auflage: 2017, ISBN 978-3-7490-4073-5, 6 Euro

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Anreiseplaner

Ragösener Str.

14806 Bad Belzig

Wetter Heute, 16. 1.

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Prospekte

Der Fläming

Tourismusverband Fläming e.V.

Zum Bahnhof 9
14547 Beelitz

Tel.: 033204-62870
Fax: 033204-618761

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