• Sonnenblumenfeld in Nuthetal,
        
    

        Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Laura Schneider Sonnenblumenfeld in Nuthetal, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Laura Schneider
    Von Seifen und Sonnenblumen

Nuthetal Von Seifen und Sonnenblumen

Manche Orte wollen erobert werden. Ihre Schönheit öffnet sich nur dem, der genauer hinsieht und sich Zeit zum Genießen nimmt. Die Gemeinde Nuthetal gehört zu diesen besonderen Plätzen. Wer hier hindurcheilt, läuft Gefahr, die Schönheit am Wegesrand zu verpassen. Wer sich jedoch mit offenen Augen und voller Neugierde auf eine Erkundungstour über weite Felder, kleine Dörfer und durch dichte Wälder begibt, wird mit wunderbaren Begegnungen und wohlig warmen Erinnerungen beschenkt werden.

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Leckereien am Gartenzaun

So starte ich meinen Weg, mit viel Zeit im Gepäck, im kleinen Dörfchen Philippsthal. Ich komme nur langsam voran, ziehen die kleinen Stände, die mit Schirmen geschützt vor vielen Häusern auf Bummler warten, doch meine Aufmerksamkeit voll auf sich. Bunte Blumensträuße warten neben Nüssen, Marmeladen und Möhren auf neue Besitzer. Um ein paar Münzen ärmer, dafür aber um eine Flasche Birnensaft und eine Tüte Äpfel reicher, zieht es mich zu den Nudower Teichen, die verstreut im nahen Kiefernwald liegen.

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Nudower Teiche Herbstlicher See Nuthetal, Foto: Laura Schneider

Innehalten, schauen, lernen

Auf den Wurzeln einer umgestürzten Buche lasse ich mich für ein kurzes Picknick nieder und nicke einem Angler zu, der andächtig auf seine Pose starrt. „Beißt es?“ „Ne, ist aber auch nicht so schlimm“. Recht hat er, schließlich hätte ich auch nicht übel Lust, den restlichen Tag hier am Ufer zu verbringen und die Schwäne zu beobachten, die andächtig ihre Runden auf dem Wasser ziehen. Weil aber der Weg das Ziel ist, laufe ich weiter. Erst über den dichten Blätterteppich, auf dem meine Schritte gleich doppelt beschwingt federn, dann übers offene Feld nach Nudow. Auf der Suche nach dem historischen Spritzenhaus stolpere ich im wahrsten Sinne des Wortes über eine der vielen Schautafeln, die im Dorf dem Neugierigen spannende Einblicke in die Vergangenheit geben. So lerne ich auf dem kurzweiligen Rundgang zum Beispiel, welche Aufgabe ein Lehnschulze hatte und wer Barbara von Thümen war.

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Wanderweg mit Schilf in Nuthetal Wanderweg mit Schilf in Nuthetal, Foto: Laura Schneider

Wo die Seife herkommt

Am Nachmittag erreiche ich den kleinen Ort Tremsdorf. Vor der alten Schule werde ich herzlich von Gabi Sußdorf begrüßt, die hier in dem historischen backsteinernen Gebäude mit viel Handarbeit und noch mehr Liebe zum Detail Seifen und Kosmetik herstellt. Bei einer Kanne Kräutertee zeigt mir Gabi, wie ich meine eigene Hautcreme herstellen kann. In Kursen wie diesem führt Gabi Sußdorf interessierte Besucher(innen) nach Voranmeldung immer wieder in die Herstellung von Seife oder Naturkosmetik ein. Während wir unsere Zutaten abwiegen, erhitzen und rühren, erzählt Gabi von ihren Kräuterwanderungen durch Nuthetal, bei denen sie mit allen Sinnen das Land entdeckt. Das klingt doch nach einem Plan für meinen nächsten Besuch in Nuthetal. Dann komme ich mit noch mehr Zeit im Gepäck wieder.

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Laura Schneider

Laura ist noch ein ziemlich junges Huhn, aber für uns schon eine alte Häsin und manchem bereits aus der letzten Ausgabe des Reiseplaners bekannt. Sie bloggt auf herzanhirn.de nicht nur über erstaunliche Alltagsabenteuer und Reisemomente aus ihrer Heimat dem Fläming, sondern auch über Spannendes und Faszinierendes aus der ganzen Welt.

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  • Laura schneider Laura schneider

Streifzug durch Nuthetal


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