• Städteporträt Möckern - Schlosspark Möckern,
        
    

        Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Herz an Hirn/Laura Schneider Städteporträt Möckern - Schlosspark Möckern, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Herz an Hirn/Laura Schneider
    Unterwegs im Jerichower Land

Möckern Viel Raum für Entdeckungen

Ganz im Westen der Reiseregion Fläming erstreckt sich die flächenmäßig viertgrößte Stadt Deutschlands: Möckern. Trotzdem leben hier nur knapp 13.000 Menschen. Sie haben es gut getroffen, sind sie doch von herrlicher Natur, viel Weite und historischen Sehenswürdigkeiten umgeben.

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Der Eiszeit auf der Spur

Mit dem Zwitschern von Rotkehlchen und Singdrossel im Ohr wandere ich durch die Felder. Mein Ziel sind die Heimchensteine, die nur knappe 800 Meter vom Dorf Glienicke entfernt liegen. Die imposanten Findlinge ragen über 2,50 Meter aus dem Boden und sollen einst als Grab oder Kultstätte genutzt worden sein. Kaum vorstellbar, dass eine Eiszeit sie von Norwegen bis hierher „verschoben“ hat. Am Fuße des Naturdenkmals genieße ich die Ruhe am Morgen bei einem kleinen Picknick, bevor mich mein Weg weiter zum Museumsbahnhof Magdeburgerforth führt.

Alles einsteigen, bitte!

Hier hält ein Traditionsverein unermüdlich die Erinnerung an die ehemalige Kleinbahn des Jerichower Lands wach, mit der einst Ausflügler und Waren über mehr als 100 Kilometer transportiert wurden. Den Eisenbahnfreunden ist es zu verdanken, dass Teile der Strecke wieder aufgebaut wurden. Heute finden wieder regelmäßig Fahrten mit der alten Diesellok und den Personenwagen, im Sommer sogar oben offen, statt.

Museumsbahnhof Loburg Magdeburgerforth Museumsbahnhof Loburg Magdeburgerforth, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Frank Burchert

Ganz hoch hinaus

Wem an einem heißen Sommertag der Sinn nach noch mehr Abkühlung steht, besucht am besten eines der schönen Freibäder. Herrlich erfrischt geht es dann zum Schlossturm in Möckern. Über die steinernen Wendeltreppen schlängle ich mich immer weiter nach oben. Unterwegs passiere ich die Heimatstube, in der man an die Befreiungskriege, bei denen die preußischen Truppen 1813 mithilfe der Bauern Möckerns den französischen Truppen Napoleons eine bittere Niederlage zufügten, erinnert wird. Ein aufwendig gestaltetes Zinnfiguren-Diorama gibt Einblicke in den Ablauf der Schlacht.

Oben angekommen, schaue ich bei gutem Wetter weit über den Schlosspark hinaus bis zum Brocken. Der Park wurde im Stile eines englischen Landschaftsgartens im 19. Jahrhundert angelegt. Laut Erzählungen mit Anregungen des Architekten Freiherr von Erdmannsdorff und des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné. Ich nehme mir Zeit für einen gemütlichen Spaziergang vorbei am Teehaus, dem Mausoleum und dem Eiskeller durch dieses wunderschöne Ensemble, bevor ich den Nachbarort Loburg erkunde.

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Auf einen Kaffee in Loburg einkehren

Schnell lockt mich der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und Nusskuchen in das hübsche Barbycafé im Rittergut von Barby. 1945 wurde der letzte Gutsherr Bogislav von Barby enteignet und vom Rittergut vertrieben. 2014 kaufte sein Enkel Robert Dahl das Gut zurück, eröffnete nach umfangreichen Sanierungen das gemütliche Café und ließ eine 80 Hektar große Walnussplantage anlegen, die regelmäßig bei spannenden Führungen erkundet werden kann. Besonders tierisch geht es im Röhlschen Hof im Örtchen Wallwitz zu. Nachdem ich mich im kleinen Hofladen des Erlebnisbauernhofs mit frischen Eiern und leckeren Fruchtaufstrichen eingedeckt habe, besuche ich die verschiedenen Tiere, die man streicheln und beobachten kann, bevor ich über die vielen alten landwirtschaftlichen Geräte staune. Wie liebend gern würde ich hier jetzt eine der Ferienwohnungen beziehen. Es gibt schließlich noch so viel mehr in und um Möckern zu erkunden!

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Laura Schneider

Laura war schon oft im Fläming unterwegs, aber es gibt immer noch Neues zu entdecken. Sie hat diesen sonnigen Herbstausflug sehr genossen. Mehr – auch über Möckern – gibt es auf ihrem Reiseblog www.herzanhirn.de 

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  • Laura schneider Laura schneider

Möckern und Umgebung entdecken

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