• Stiftungsflächen Jüterbog,
        
    

        Foto: TVF Fläming/Laura Schneider Stiftungsflächen Jüterbog, Foto: TVF Fläming/Laura Schneider

Laura Schneider

  • Laura Schneider c Steven Ritzer Laura Schneider c Steven Ritzer

Ich bin Laura Schneider, eine waschechte Flämingerin. Wenn ich nicht durch meine Heimat Brandenburg stromere, bereiste ich mit meiner Kamera in der Hand die ganze Welt. Immer auf der Suche nach Lieblingsplätzen und der nächsten Geschichte für meinen Reiseblog herzanhirn.de.

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Welches sind Deine drei Lieblingsorte im Fläming?

Museumsdorf Glashütte
Seifenmanufaktur Gabi Sußdorf
Barfußpark Beelitz-Heilstätten

Was sollte man Deiner Meinung nach im Fläming unbedingt mal gemacht haben?

Das Besondere am Fläming sind für mich die kreativen Menschen, die überall in der Region alten Höfen neues Leben eingehaucht haben. Am besten lassen sich diese Schmuckstücke, ausgerüstet mit dem Flyer des Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region e.V. , bei einer gemütlichen Landpartie erkunden.

Was macht für Dich den Fläming aus?

Der Fläming ist für mich eine Region voller Gegensätze: Weite Natur, charmante Ackerdörfer und dazwischen Menschen die kreative Projekte realisieren, die man so wohl eher in der Großstadt erwarten würde.

#flämingbotschafter zu sein, bedeutet für mich…

... Menschen die Schönheit meiner Heimat zu zeigen.

Ich fotografiere und berichte aus der Region, weil…

... der Fläming für viele leider noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist.

Die schönste Reaktion auf eines meiner Bilder aus der Region war…

... dass Follower*innen eine Reise in den Fläming gebucht und mir im Anschluss von ihren tollen Erlebnissen berichtet haben.

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Auch wenn sich die Heilstätten in den letzten 15 Jahren vom Geheimtipp zu einem der bekanntesten Lost-Places Brandenburgs entwickelt haben, fasziniert mich der morbide Ort immer noch ungemein. Nach den damals aktuellen Hygienestandards eröffnete 1902 in Beelitz das wohl fortschrittlichste und schönste Sanatorium, mit dem Ziel den Kampf gegen eine der verheerendsten Krankheiten der damaligen Zeit zu gewinnen. Aufgrund der schrecklichen hygienischen Zustände in den Berliner Mietskasernen, war Ende des 19. Jh. jeder dritte Todesfall in Berlin auf die Tuberkulose zurückzuführen. Da es zu dieser Zeit noch kein Antibiotikum gab, lag die einzige Behandlungsmöglichkeit in der Stärkung des Immunsystems und des körperlichen Zustandes der Patienten. Künstliches Fachwerk, edle Fliesen, großzügige Außenanlagen und gutes Essen, trugen zum Wohlbefinden und zur Genesung der Pfleglinge, die meist arme Arbeiter waren, bei. Wenn man das Gelände der Beelitzer Heilstätten betritt, spürt man den Hauch der Geschichte. Die Heilstätten dienten im Laufe der Zeit als Lungenheilanstalt, Sanatorium und Lazarett und wurden zum größten russischen Krankenhaus außerhalb der damaligen Sowjetunion. Nach Stilllegung des Komplexes 1994 lag ein Großteil des Geländes brach und wurde zur Anlaufstelle für illegale Partys, Vandalismus und Diebe. Alles was nicht Niet und Nagel fest war, wurde geklaut oder zerstört. Hier traf man auf Geisterjäger, Satanisten die Messen feierten, Partygänger, Abenteuerlustige und angeblich sogar auf Fotografen, die für “mehr Action” auf den Fotos die Fenster einschmissen. Die letzten gut 20 Jahre schafften fast, was über 100 Jahre Geschichte und zwei Weltkriege im Voraus nicht vollbracht hatten: die Verwüstung der Heilstätten. Heute ist das Gelände alles andere als verlassen. Bei Gebäudeführungen bekommt Mangans legal einen Einblick in die Geschichte des Areals und vom Baumkronenpfad kann man Teile der spannenden Anlage von oben betrachten.

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Lauras Fotos in der Onlineausstellung

Stiftungsflächen Jüterbog

Stiftungsflächen Jüterbog Stiftungsflächen Jüterbog

Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
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Militärische Überreste auf den Stiftungsflächen in Jüterbog, Foto: TVF Fläming/Laura Schneider
Wünsdorf-Waldstadt

Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt

Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und...
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden...
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und Galerien.
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und Galerien.
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Bunker- und Bücherstadt Wünsdorf, Foto: TVF Fläming/Laura Schneider
Stiftungsflächen Jüterbog

Stiftungsflächen Jüterbog Stiftungsflächen Jüterbog

Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
Der ehemalige Truppenübungsplatz in Jüterbog ist heute Naturschutzgebiet und lädt mit seiner vielfältigen Landschaft zum Wandern ein.
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Militärische Überreste auf den Stiftungsflächen in Jüterbog, Foto: TVF Fläming/Laura Schneider
Wünsdorf-Waldstadt

Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt Wünsdorf-Waldstadt

Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und...
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden...
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und Galerien.
Die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf hat eine düstere Militärgeschichte. Heute finden Besucher hier zahlreiche Bücher, Museen und Galerien.
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Bunker- und Bücherstadt Wünsdorf, Foto: TVF Fläming/Laura Schneider
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