• Blumen auf dem Syringhof,
        
    

        Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Susan Gutperl Blumen auf dem Syringhof, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Susan Gutperl
    Kulinarische Entdeckertour - Mit dem Rad von Beelitz nach Trebbin

Kulinarische Entdeckertour: Mit dem Rad von Beelitz nach Trebbin

Das Beste am Frühling sind die Sonnenstrahlen, die Gewissheit, dass alles bald wieder blüht und das wunderbare Radfahrwetter. Es ist ein grauer Lenzmorgen, als wir uns am Bahnhof Beelitz Stadt mit neun weiteren Begleitern treffen, darunter Dani von wecyclebrandenburg und einige unserer Flämingbotschafter, um gemeinsam nach Trebbin zu radeln. Auf unserer Route liegen einige kulinarische Erlebnisse und wir werden, bis wir am Abend den Bahnhof Trebbin erreichen, viel Neues dazugelernt haben.

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Die Bockwindmühle in Beelitz

Auf unserer etwa 25 Kilometer langen Radtour liegt der erste Stopp nicht weit entfernt vom Bahnhof. Wir radeln durch Beelitz und lassen die Altstadt rechts liegen. Wer am Morgen noch mehr Zeit eingeplant hat, kann von Donnerstag bis Sonntag hier hervorragend im Café Alte Wache im Herzen der Stadt frühstücken.Wir aber fahren gleich los und machen Halt an der Beelitzer Bockwindmühle. Ganz idyllisch stehen hier die große echte Mühle und eine kleine Replik nebeneinander vor den Toren der Kleinstadt. Bei Windstärken 2-3 fangen die Mühlblätter an, sich zu drehen. Heute aber steht alles still – bis auf die Finger auf den Auslösern. Die fotoaffine Anradelgruppe hat gleich erkannt: das Motiv dürfen wir uns auf dieser Tour nicht entgehen lassen und knipst gleich wild drauf los.

Die Mühle nehmen wir an diesem Tag nicht genauer unter die Lupe, aber wer Interesse an einer Führung hat: sie finden immer am 1. und 3. Wochenende zwischen April und Oktober statt. Genaue Informationen gibt es online auf der Seite des Mühlenkalenders. Für uns geht es weiter, wir sind auf dem Syringhof verabredet.

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Der Syringhof in Zauchwitz - Spargel und mehr

Wir bringen die Räder in Schwung und fahren gemütlich auf dem gesonderten Radweg von Beelitz entlang der Bundesstraße B246 bis zur nächsten Ortschaft Zauchwitz. Der Ort ist nicht groß und der Hof ist schnell gefunden. Das verrät nicht zuletzt das von der Straße gut lesbare Schild am Haus und die großen aufblasbaren Spargelstangen im Blumenbeet. Nun ist es schon raus: der Syringhof ist für seine regionalen Spezialitäten bekannt. Spargel, Heidelbeeren und Kürbisse werden hier von Frühjahr bis Herbst angebaut, geerntet und anschließend weiterverarbeitet. Wir dürfen heute mal hinter die Kulissen blicken und bekommen eine Hofführung von Landwirt Thomas Syring persönlich (auf Anmeldung können Gruppen diese im Vorfeld buchen).

Der halbstündige Rundgang ist sehr informativ und wir lernen, wie Spargel nach der Ernte verarbeitet wird. Zuerst wird er über ein Förderband transportiert und dabei mit Wasser abgespült, er kommt in eine Halle. Dort wird er verladen in eine Art Container, in dem ganz viele Kisten voll mit Spargel eine Stunde lang gewaschen und gekühlt werden. Das zögert die Violettfärbung der Spitzen hinaus. Anschließend kommt das weiße Stangengold zur Sortieranlage. Hier wird es in Klassen eingeordnet und jede Stange wird maschinell auf 22 Zentimeter gekürzt – das ist die Deutsche Industrienorm für Spargel. Die abgeschnittenen Spargelenden werden übrigens nicht für die Suppenproduktion genutzt, sondern auf den Feldern verteilt, untergegraben und als natürlicher Dünger eingesetzt. Danach geht es an die Schälmaschine und zu guter Letzt dann frisch auf die Teller im eigenen Hofrestaurant. Wieder etwas gelernt!

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Kulinarischer Besuch im Restaurant Fliederhof in Stücken

Voller Wasser im Mund schauen wir nun kurz im Hofladen vorbei, bevor wir weiter zum Restaurant Fliederhof nach Stücken radeln. Die Führung hat kräftig Appetit gemacht und wir treten zügig in die Pedale. Es geht etwas hügelig zu und wir wissen, nach dem nächsten Scheitelpunkt sind wir auch schon bald da.Die Landschaft und Felder, die mittlerweile leicht von Sonnenstrahlen erleuchtet werden, sind wunderschön an diesem Tag Ende April.

Über einen Feldweg erreichen wir den niedlichen Ort Stücken und kehren zur Mittagspause auf dem Fliederhof ein. Ein Storchenpaar thront hoch oben auf einem Schornstein und empfängt uns zur Mittagspause. Es gibt natürlich Spargel vom Syringhof und der schmeckt einfach himmlisch. Im Tortenregal verlockt die Fliedertorte dazu noch länger zu bleiben, aber wir haben noch viel vor. Nach dem Hochgenuss machen wir uns weiter auf nach Blankensee.

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Die Offenen Höfe in Blankensee

Etwa fünf Kilometer radeln wir nun auf einer asphaltierten Straße ohne Radweg. Glücklicherweise ist die Strecke nicht so beliebt bei Autofahrern und wir können entspannt am Straßenrand entlanggleiten. Es ist Balzzeit der Großtrappen, aber wir können heute auf den weiten Feldern leider keine Paarungstänze der großen Vögel erspähen. Dafür schauen die Kraniche neugierig zu uns hinüber. In Blankensee erwartet uns ein Highlight ganz anderer Art: Der 24/7 Honigautomat der Familie Brauße. Das Imkerehepaar hat hier vor einiger Zeit einen Automaten aufgestellt, an dem sich Besucher rund um die Uhr Honig sowie Eier und Pflegeprodukte ziehen können. Für sechs Euro pro Glas ein sehr fairer Preis und eine überaus witzige Angelegenheit.

Nur einige Meter weiter befindet sich die Binnenfischerei Potsdam am Blankensee mit kleinem Ladengeschäft und Fischereibetrieb. Der Lehrling erklärt uns, welche Fische direkt aus dem Blankensee kommen. Die Mitarbeiter der Fischerei sind die einzigen, die eine Genehmigung haben, den See zu befahren. Keine Motor- und Sportboote, sondern breite Schilfgürtel und Naturufer zeichnen das Naturschutzgebiet aus. Auf einer der Bänke am beliebten Bohlensteg machen wir Halt und genießen die Ruhe. Wer hier am Abend die Zeit findet Platz zu nehmen, der hat bei perfektem Wetter die Chance auf einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

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Das Naturparkzentrum Glauer Tal - Regionale Produkte

Kurz verschnauft und weiter geht es – entlang der Nieplitz zum brückendurchzogenen Sudermann-Park, auch bekannt als Schlosspark Blankensee und dann raus aus dem Ort in Richtung Glau. Als nächstes steht das Naturparkzentrum auf dem Plan. Fanny Goemann nimmt uns mit auf eine kurze Reise zur Arbeit im Naturpark und dem Wildgehege. Sie bringt uns die hier lebenden Wildarten (Rot-, Damwild und Mufflons) näher und macht mit uns eine Apfelsaftverkostung. Der Saft wurde aus den Äpfeln der Streuobstwiesen des Naturparks im vergangenen Jahr gewonnen und schmeckt wirklich unbeschreiblich gut. Dazu gibt es ein hausgemachtes Stück Kuchen aus dem Naturparkcafé von Luise Kühler. Erst Anfang April hat sie die Wirtschaft dort übernommen und wir alle sind uns einig: Die Kuchen mit den eigens angebauten Zutaten aus dem Garten in Stangenhaben sind einfach herrlich.

Im Naturparkladen können Besucher den Saft und weitere regionale Produkte kaufen. Darunter auch Triticale-Kekse, die so ähnlich schmecken wie Haferkekse, aber aus einem Hybridgetreide gemacht werden. Triticale ist nämlich eine Kreuzung aus Weizen und Roggen und schmeckt sehr vollmundig. Während wir auf der Wiese vor dem Naturparkzentrum noch die Schafe genauer unter die Lupe nehmen, kommt die Sonne nun vollends zum Vorschein. Schnell erhaschen wir noch einen Blick auf die Streuobstwiese und machen uns auf zum Zug nach Trebbin. In der Ferne thront der Aussichtsturm auf dem Löwendorfer Berg und wir radeln die letzten Kilometer der Tour zufrieden und glücklich sowie ganz schön satt gemeinsam. Am Ende ist unser Resümee: Wer gerne Aktives und Kulinarisches verbindet und nebenbei noch ursprüngliche Natur sowie weite Landschaft genießen möchte, dem können wir diese Route nur wärmstens empfehlen.

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Von Beelitz nach Trebbin


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