Apfelduft, Mufflons und Burg-Zeitreise – dem Bergmolch auf der Spur
Mein Fläming: Apfelduft, Mufflonpause und Burgblick
Spätsommer im Hohen Fläming. Der Duft reifer Äpfel liegt in der Luft, Bienen summen, das Wasser plätschert leise – und irgendwo zwischen Bohlensteg, Mufflonpause und Burgblick findet Susanne Beckmann ihre ganz persönliche Auszeit. Immer dabei auf ihrer Lieblingsroute, dem Bergmolchwanderweg: Hund Nora. Ein Tag voller Weite, Ruhe und kleinen Abenteuern.
Nora springt schwanzwedelnd mit einem großen Satz aus dem Auto auf den warmen Asphalt vor dem Naturparkzentrum in Raben. Die zehnjährige Mischlingshündin kennt diesen Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark mindestens genauso gut wie ihr Frauchen – vielleicht sogar besser. Susanne Beckmann aus Zahna/Elster kommt regelmäßig zum Wandern hierher. Heute freut sie sich auf eine Runde auf ihrem Lieblingspfad – dem Bergmolchwanderweg. Auf 14 Kilometern schlängelt sich der Weg durch Wälder, sumpfiges Quellgebiet, entlang am Bach Plane, über Felder und die Hügel hinauf bis zur mittelalterlichen Burg Rabenstein. Während dort oben noch alles ruht, nimmt Susanne unten gegenüber vom Naturparkzentrum ihren 20-Liter-Wanderrucksack Huckepack, legt Nora die Leine an und läuft los Richtung Nordwest.