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LOCATION:Zitadelle Festungsturm Peitz\, Festungsweg  2\, 03185 Peitz
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SUMMARY:Sommertheater in historischen Stadtkernen \"DER EINGEBILDETE KRANKE
 \"
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DESCRIPTION:Jean-Baptiste Poquelin alias Molière  \n**DER EINGEBILDETE KRA
 NKE**  \nDeutsch von Ludwig Fulda\n\nDas Stück kontrastiert und komplemen
 tiert das wunderbar philosophisch-realistische Motto ALTSTADT VON MORGEN a
 uf Zeiten übergreifende Weise. Der Text ist 350 Jahre jung und darf sich 
 wiederholt beweisen. Er handelt von dem Hypochonder Argan\, der sich nur e
 inbildet\, krank zu sein. Er zieht diverse Ärzte zu Rate\, die die Einzig
 en sind\, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn unterstüt
 zen. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes. Dem kommt dieser 
 Umstand sehr gelegen\, und er verschreibt überflüssige Behandlungen gege
 n überteuerte Rechnungen …  \nEin komödiantisches Feuerwerk\, dessen F
 unken bis ins Heute sprühen …\n\nEine der berühmtesten Komödien des P
 ariser Theaterstars Molière und zugleich sein letztes Werk! In der Auffü
 hrung spielte die Rolle des Titelhelden der Dichter selbst. Doch bei der v
 ierten Vorstellung\, am 17. Februar 1673\, erlitt er einen Blutsturz\; er 
 starb\, noch in seinem Kostüm\, nur wenige Stunden später.\n\nJean-Bapti
 ste Poquelin\, alias Molière\; (* 15. Januar 1622 in Paris\; † 17. Febr
 uar 1673 ebenda) – französischer Schauspieler\, Theaterdirektor und Dra
 matiker. Er machte die Komödie zu einer der Tragödie potenziell gleichwe
 rtigen Gattung. Vor allem erhob er das Theater seiner Zeit zum Diskussions
 forum über allgemeine menschliche Verhaltensweisen in der Gesellschaft.  
  \nFür Molière war das Theater auf den Straßen und den Marktplätzen vo
 n großer Bedeutung. Beeinflusst wurde es von der italienischen Commedia d
 ell’Arte. Hier traten seit dem späten 16. Jahrhundert Gaukler und Akrob
 aten\, Schauspieler\, Tänzer und Musikanten auf und wetteiferten um die G
 unst der Zuschauer.   \nMolière teilt es mit Shakespeare\, dass bis auf e
 inige Unterschriften keine Zeile seiner Hand\, kein Manuskript\, kein Brie
 f auf uns gekommen ist. Trotzdem ist es der unermüdlichen Forschung gelun
 gen\, sein Leben bis auf einige Dunkelheiten aufzuhellen. Sehenswert der F
 ilm MOLIÈRE von Ariane Mnouchkine von 1978!\n\nLudwig (Anton Salomon) Ful
 da wurde am 15. Juli 1862 in Frankfurt/M. geboren\; er starb am 30. März 
 1939 in Berlin.  \nDer Sohn einer Frankfurter jüdischen Kaufmannsfamilie 
 studierte Germanistik und Philosophie in Heidelberg\, Berlin und Leipzig. 
 Danach arbeitete er als freier Schriftsteller in München. Von 1888 bis 18
 94 und ab 1896 lebte er in Berlin\; dort leitete er (als zweiter Präsiden
 t) die »Freie Bühne« und verhalf Hermann Sudermann und Gerhart Hauptman
 n zum Durchbruch. 1932 erhielt er die Goethe-Medaille für Wissenschaft un
 d Kunst\, 1933 wurde er als Jude aus der Sektion für Dichtkunst der Preu
 ßischen Akademie der Künste ausgeschlossen. 1939 beendete er sein Leben\
 , weil er keine Aufenthaltserlaubnis für die USA erhalten hatte.\n\nKonta
 kt:\n\nTourist-Information Peitzer Land\nMarkt  1\n03185 Peitz\nTelefon: +
 49 035601 8150\nEmail: tourismus@peitz.de\n\nWeitere Informationen zur Ver
 anstaltung: http://www.reiseregion-flaeming.de/veranstaltung/spreewald/som
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