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LOCATION:Galerie Bernau\, Bürgermeisterstraße 4\, 16321 Bernau bei Berlin
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „Fiktive Welten mit Windgeschirr\"
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DESCRIPTION:Am Freitag\, den 6. Juni 2026\, wird die Ausstellung „Fiktive
  Welten und Windgeschirr\" mit Werken von _Lisa Glauer und Sabine Schneide
 r_ eröffnet.\n\n**Ausstellungseröffnung:** Freitag\, 5. Juni 2026  \n**D
 auer:** 6\\. Juni bis 25. Juli 2026  \n**Begleitveranstaltung:** Samstag\,
  25. Juli 2026\, 16 Uhr\n\nIn dieser Ausstellung kommen zwei sich ergänze
 nde Perspektiven auf Umbrüche im lokalen und globalen Raum zusammen. Wir 
 leben in einer Zeit\, in der sich Grenzen verschieben oder wieder stärker
  kontrolliert werden. Vieles sicher geglaubte bricht auf\, und die vielen 
 kleinen Veränderungen in unserem direkten Umfeld halten uns zusätzlich i
 n Atem. Die beiden Künstlerinnen haben sich unabhängig voneinander für 
 das Jahresthema beworben und sich darauf eingelassen\, ihre Werke für die
 se Ausstellung zu kombinieren. So können wir in den unterschiedlichen Dim
 ensionen des Raumes zwei Positionen finden\, die sich auf wundersame Weise
  hervorragend ergänzen.\n\nSabine Schneider entführt in ihre „fiktiven
  Welten“ mit verschobenen Grenzen und imaginierten Landschaften. Auf aus
 rangierten Schulkarten aus den 1970er und 80er Jahren hat die Künstlerin 
 dem Gefühl der ungewissen klimatischen und politischen Zukunft Ausdruck v
 erliehen. Grenzen sind menschengemacht und ändern sich\, Krieg und Migrat
 ion lassen Orte entstehen oder verschwinden\, und Grenzüberschreitungen a
 ller Art erzeugen sowohl neue Wege als auch neue Fronten. Zudem verändert
  die Klimakrise bereits sichtbar den Planeten. Durch Zerreißen\, Zerschne
 iden\, neu Zusammensetzen und Übermalen stellt Schneider das Bestehende i
 n Frage. So integriert sie Bewegung und Aktualität in ein unzeitgemäßes
  Medium. Zugrunde liegt die Frage\, wie wir in Zukunft miteinander in dies
 er Welt leben wollen. Schneider eliminiert rote Linien oder verändert sie
 \, sie greift ein\, bricht aktiv bestehende Grenzen auf und stellt damit i
 hren Sinn in Frage. Die entstandenen Werke mögen irritieren\, sie zwingen
  uns zu einer Selbstverortung und weiten gleichzeitig den Blick für neue 
 Konstellationen und Perspektivwechsel.\n\nVon der Decke hängend und auf d
 em Boden sowie einmalig auch im öffentlichen Stadtraum im Alten Goethepar
 k können die Arbeiten von Lisa Glauer entdeckt werden. In ihrer aktuellen
  Schaffensphase baut sie Windgeschirre und lässt diese wie Seismographen 
 die Bewegungen eines Ortes einfangen und abbilden. So entsteht eine unters
 chiedlich lange Momentaufnahme ohne digitale Mittel. Die Werke entwickeln 
 im organischen Herstellungsprozess ein formales Eigenleben: Sie werfen Sch
 atten\, verdrehen und verziehen sich\, balancieren sich selbst aus\, und 
 übertragen Bewegungen auf Leinwand. Im Laufe der Ausstellung werden versc
 hiedene Gemälde auf dem Galerieboden entstehen und im Raum verteilt. Die 
 entstehenden abstrakten Bilder erzählen von Veränderung an einem lokalen
  Punkt und sind voller Brüche und Kanten. Das Aufgezeichnete lädt Besuch
 ende zur freien Interpretation ein.\n\nKontakt:\n\nGalerie Bernau\nBürger
 meisterstraße 4\n16321 Bernau bei Berlin\nTelefon: +49 3338 8068\nEmail: 
 galerie@best-bernau.de\nWebseite: https://www.galerie-bernau.de/\n\nWeiter
 e Informationen zur Veranstaltung: http://www.reiseregion-flaeming.de/vera
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