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Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB-Fotoarchiv, Lehmann
Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, Foto: Thomas Kaser
Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, Foto: Thomas Kaser
Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, Foto: Thomas Kaser

Spaziergang hoch über Beelitz Heilstätten

Mit dem Baumkronenpfad erhält der Fläming eine neue Touristenattraktion

Ein 300 Meter langer Baumkronenpfad hoch über den Gebäuden der einstigen Lungenheilanstalt Beelitz Heilstätten ist die neueste Touristenattraktion in der Reiseregion Fläming südlich von Berlin. Von einem 40 Meter hohen Turm zweigt in 25 Meter Höhe dieser Spazierweg über den Ruinen der vor über 100 Jahren erbauten Heilstätten ab. Er erlaubt einen weiten Blick über das parkähnliche Gelände und den Wald, der auf der Ruine eines 1944 ausgebrannten und seitdem nicht mehr genutzten Sanatoriums gewachsen ist. Die Beelitz Heilstätten dienten nach dem Krieg bis 1994 der sowjetischen Armee als Militärhospital, das größte au- ßerhalb der Sowjetunion. Seit über 20 Jahren sind das Gelände und die meisten Gebäude sich selbst überlassen. Das wird sich jetzt ändern. Die Heilstätten Projektentwicklungs GmbH (HPG) will die gesamten Heilstätten Beelitz einschließlich Park für rund 40 Millionen Euro rekonstruieren und als Touristenattraktion erschließen. Der Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ gehört zum ersten, fast 7 Millionen Euro teuren Bauabschnitt. Er wird in einem weiteren Bauabschnitt auf einen Kilometer verlängert. Das erste Teilstücks wurde am Freitag, den 11 September 2015, eröffnet. Während der Eintritt in die teilweise sanierten Park- und Sanatorienbereiche frei ist, wird der Besuch des behindertengerecht gestalteten Baumkronenpfads 9,50 Euro kosten.

Weitere Informationen unter www.baumundzeit.de